Die Tage aus dem Schrank gezogen und nebst Expansion Set MOD T2x – Shadows Of The Metal Age komplett unter Wine 1.4 durch gespielt 🙂

  • Der Installer war ein wenig zickig
  • taskset ist beim Multicore nötig
  • Videos bringen das Spiel zum Absturz (cfg Hack und Videos manuell anschauen, z.b. mit mplayer)

Das ist eigentlich auch schon alles gewesen 🙂 Nicht einmal ein DLL Override ist nötig.


Ich hatte extrem viel Spaß dieses tolle Spiel erneut durch zu spielen.


Noch viel mehr Spaß hatte ich mit T2x. Das ist nicht nur ein MOD sondern wirklich ein vollwertiges Expansion Set, welches ich sogar besser wie das Hauptspiel finde. Da steckt mehr Abwechslung und deutlich mehr Details drinnen. Dazu eine packende Storyline, welche sogar die von Thief2 unerwartet schneidet und in einer eigenen Kampange nebst schicker Videosequenzen erzĂ€hlt wird. Ist mit viel Liebe gemacht. Das sieht und hört man.

http://wiki.linuxgaming.de/index.php/Thief_II

Gestern wurde es mal wieder sehr spÀt und wie so oft kam das Thema auf Computerspiele. Aus irgend einem Grund kamen wir auf Dungeon Keeper. Ich rede vom ersten Teil. Das war ein 16Bit DOS Spiel aus dem Jahre 1997 von Bullfrog. Falls sich noch jemand erinnert.

Ich habe also in meiner Spieleschatzkiste gegraben und tatsĂ€chlich die originale ziemlich lĂ€dierte und zerkratze CD zu Tage gefördert. Und das schöne: Lief mit “dosemu” auf Anhieb und ohne Murren mit Ton, Sprachausgabe, Maus und “3D”. Oder was man damals halt so unter 3D kannte.

Zum Spiel selbst: Herrlich, witzig, böse, innovativ. Allein das Introvideo war preisverdĂ€chtig. Unglaublich, was hier aus einem DOS rausgekitzelt wurde. Und das Beste: Dank grafischer Ausgabe ĂŒber SDL seitens Dosemu ist eine stufenlose Fensterskalierung möglich. So kann ich es auf meinem reinen 64bit Linux auf einem modernen Monitor, der diese niedrigen Auflösungen nicht mehr kann, noch einmal mit mir genehmer GrĂ¶ĂŸe und Verpixelung spielen.

Ich habe leider gerade keine Zeit fĂŒr einen Wiki Artikel und wollte nur schnell berichten dass Siedler5 Das Erbe der Könige bereits seit dem Erscheinen 2004 wunderbar mit Wine funktioniert. Das einzige, was mir nun wĂ€hrend der ganzen Zeit aufgefallen wĂ€re, sind die Bodentexturen der GebĂ€ude. Die kĂ€mpfen stĂ€ndig mit den Bodentexturen des GelĂ€ndes um die Vorherrschaft auf dem Bildschirm was beim Scrollen zu einem marginalen “Flimmern” fĂŒhren kann.

Alles andere, Sound, Animationen, Farben, Videos, Dialoge, etc etc funktioniert einwandfrei und macht immer wieder Spaß (von der deutschen Synchro vielleicht mal abgesehen..) 😀

Wenn ich wieder etwas mehr Freizeit habe, hole ich den Wiki Artikel nach.
BTW: Bisher liefen bei mir Siedler 1, Siedler II, Siedler III, Siedler IV und eben auch SiedlerV einwandfrei unter Linux mit dosbox, dosemu oder wine 😉

Das Schwarze Auge (Nordland-Trilogie)

Wer DSA spielt kommt an Teil 3 der Nordlandtriologie Schatten ĂŒber Riva nicht vorbei. Als wĂŒrdiger Nachfolger von Schicksalsklinge und Sternenschweif gilt es auch hier Monster zu plĂ€tten, Verschwörungen aufzudecken und Beschwörungen zu verhindern. Was harmlos beginnt stellt sich rasch als weiterer Plott des DĂ€monenmeisters Borbarads heraus.

Eine (Ă€ltere) gelungene Umsetzung des DSA Regelwerks (2. Edition) die immer wieder Spaß macht đŸ„°

BTW: Ein neues Spiel in der Welt des schwarzen Auges wird am 1. August unter dem Titel “Drakensang” veröffentlicht. Das wird allerdings 0 mit der Nordland-Trilogie zu tun haben und ist wohl auch spiel.technisch in ein anderes Genre einzuordnen. Ich werde es mir hoffentlich trotzdem einmal nĂ€her ansehen können, da mich DSA schon seit Jahren regelmĂ€ĂŸig fasziniert.

Als Star Wars Narr und ebenfalls Liebhaber der Buchreihe “Republic Commando” habe ich auch um das PC-Spiel Republic Commando keinen Bogen machen können. Zwar von der Fachpresse als nicht-linear verschrieen bringt es genau das rĂŒber, was der Titel verspricht: Abtauchen in das Star Wars Universum und dabei Action am laufenden Band. Nur Schade, dass das Spiel recht kurz ist und trotz dreiteiliger Kampagne mit stimmungsvollen Ambiente und fantastischer Vertonung (sogar in der deutschen Synchro) von einem geĂŒbten Spieler an einem Nachmittag zu bewĂ€ltigen ist.

Gibt es ĂŒbrigens fĂŒr 10 Euro vom Grabbeltisch und darf bei keinem Star Wars Fan im Regal fehlen đŸ„°

FĂŒr Fans von Schleich-Strategie ala Commandos: Robin Hood – Die Legende von Sherwood. Macht irre Spaß den Helden in Strumpfhosen Mauern rauf kraxeln zu lassen, Wachen niederschlagen und ein wenig mit dem Bogen anzugeben đŸ„°

Ich habe das Spiel in der Windows-Version schon seit Jahren im Regal stehen und schon ein paar mal durchgespielt. Dazu gesellt sich nun auch die native Linux-Version, welche von RuneSoft portiert wurde. Leider gibt es die native Version nicht fĂŒr 10 EUR vom Grabbeltisch aber dafĂŒr wird RuneSoft direkt unterstĂŒtzt und kann weitere Spiele portieren 😉

PowerPC User kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da eine offizielle PPC Version zum Download steht, mit der man seine x86 Version fĂŒr den PowerPC aufwerten kann.

Der Absatz fĂŒr Wine ist noch nicht fertig. Ich bin fĂŒr heute zu mĂŒde und hole das die nĂ€chsten Tage nach. Es sei nur gesagt dass es bereits vor Jahren mit Wine lief und auch heute noch nach Schema F laufen sollte.

Heute mal wieder was aus meiner Klassiker Kiste: Albion. Der Artikel setzt dosemu korrekt fĂŒr z.B. freedos und mit CD-Rom UnterstĂŒtzung konfiguriert voraus. Einen Artikel ĂŒber dosemu fĂŒr die Wissensdatenbank werde ich die nĂ€chsten Tage schreiben.

Die Vorgehensweise sollte auch mit DOSbox funktionieren! WĂŒrde das bitte jemand ausprobieren? Die Demo ist verlinkt und da BlueByte und Ubisoft ihre Webseite wirklich vorbildlich pflegen ist sogar der letzte Patch noch verfĂŒgbar 👍

Seit einigen Updates konnte ich kein Unreal Tournament 2003 mehr starten. Mit dem neuen X-Server verschwanden auch einige Zusatzprogramme aus dem Paketbaum meiner Distribution. Nachdem sich heute eine weitere Fehlermeldung dazu gesellte habe bin ich der Sache einmal auf den Grund gegangen. Hier die Fehlermeldung, die mich beim Starten von ut2003 nun schon seit Monaten heim suchte:

Error of failed request: BadValue (integer parameter out of range for operation)
Major opcode of failed request: 135 (XFree86-VidModeExtension)
Minor opcode of failed request: 10 (XF86VidModeSwitchToMode)
Value in failed request: 0xb6
Serial number of failed request: 203
Current serial number in output stream: 205

Mich verwunderte dies sehr, da ich doch das Paket “libXxf86vm”, welches die Funktion VidModeExtension zur VerfĂŒgung stellt, installiert hatte. Im Internet stieß ich dann auf folgende Erkenntnis: Viele Spiele nutzen das veraltete Programm “xvidmode” um die Auflösung im Vollbild zu setzen. DafĂŒr wird heutzutage aber nur noch “xrandr” genutzt. Demnach mĂŒsste der Befehl “ut2003 –windowed” funktionieren. Klasse, es lĂ€uft also im Fenster, aber nicht im Vollbild. Nun habe ich drei Lösungen dafĂŒr konzipiert:

1. Quick’n’Dirty

 ln -s /usr/bin/xrandr /usr/bin/xvidmode

Als root ausfĂŒhren. Dabei wird eine symbolische VerknĂŒpfung von xrandr auf xvidmode erstellt. Die Befehlssyntax ist zwar leicht unterschiedlich aber fĂŒr ut2003 scheint es zu reichen 🙂

2. Richtig

xvidmode zum Beispiel von ToCows herunter laden, kompilieren und unter /usr/bin installieren

3. Hack

Dabei editiert man das UT2003 startup script im Spielverzeichnis und fĂŒgt folgende Zeilen vor “# Let’s boogie!” ein:

#set proper screenresolution
utINI="$HOME/.ut2003/System/UT2003.ini"
if [ -r "$utINI" ]; then
    xwidth=`grep -m 2 FullscreenViewportX $utINI | cut -f2 -d'=' | tail -1`
    xheight=`grep -m 2 FullscreenViewportY $utINI | cut -f2 -d'=' | tail -1`
    echo "Read $xwidth x $xheight from UT2003.ini"
    xrandr `echo "-s "$xwidth"x"$xheight""`
fi


Hier ziehe ich mir die gewĂŒnschte Auflösung aus der UT2003.ini im Heimatverzeichnis und setze die Auflösung vor dem Spielstart manuell. Existiert noch keine UT2003.ini kann man das Spiel in dem Fall einmal mit “–windowed” starten. Dabei wird die INI dann erstellt und die Auflösung nach dem Einstellen im MenĂŒ unter Settings geschrieben. Ein optionales “xrandr -s 0” (oder andere gewĂŒnschte Auflösung) am Ende des Skripts setzt die Auflösung nach dem Spielen wieder zurĂŒck.

..aus diesem xvidmode/xrandr Grund setzt ĂŒbrigens auch Quake3 und Enemy Territory die Auflösung nach dem Start nicht mehr richtig 🙂

Es gibt noch ein weiteres Problem, welches mit einem neueren X-Server aufzutreten scheint. Dabei kommt folgende oder Àhnliche Fehlermeldung zusÀtzlich zum Spielstart:

ut2003-bin: xcb_lock.c:70: _XGetXCBBuffer: Assertion `((int) ((xcb_req) – (dpy-> request)) >= 0)’ failed.

Das kann man beheben indem man die systemeigene Bibliothek von libSDL nutzt. Dazu muss man erst die libSDL im Systemordner von ut2003 verschwinden lassen:

cd /usr/local/games/ut2003/System
mv libSDL-1.2.so.0 libSDL-1.2.so.0.contrib
ln -s /usr/lib/libSDL-1.2.so.0

Happy fragging 🙂

BioSys

BioSys ist eine “Survival Adventure Simulation” von JumpStart und Take2 in klassischer voll drehbarer 360 Grad Bilder-Manier. Nach dem Spielstart schlĂŒpft man in die Rolle des Wissenschaftlers “Russel”, der jedoch nach einer schweren Katastrophe sein GedĂ€chtnis verloren hat. Bei der Katastrophe sind alle anderen Menschen in der Biossphere4 ums Leben gekommen. Die Biossphere4 setzt sich aus vier voneinander abgeriegelten Biomen zusammen. Das hermetisch abgeriegelte Natur-Experiment ist komplett computergesteuert und sehr empfindlich. Durch die Katastrophe ist das Gleichgewicht massiv gestört und Russel muss schnell Initiative ergreifen, um sich selbst und seinen Mikrokosmos am Leben zu erhalten. Denn stirbt die Pflanzenwelt der einzelnen Biome stirbt auch er. Zu allem Überfluss scheint Russel nicht ganz alleine in der BiosphĂ€re zu sein. Eines seiner Experimente hat sich selbststĂ€ndig gemacht und neben den Gefahren von Flora und Fauna muss man sich auch noch vor diesen in Acht nehmen. DarĂŒber hinaus muss fĂŒr bestĂ€ndigen Nachschub an Nahrungsmitteln und Trinkwasser gesorgt werden, damit Russel nicht verhungert oder vor Erschöpfung umkippt. Den eigenen Gesundheit-Zustand darf man dabei ebenfalls nicht außer Acht lassen, wĂ€hrend man alle vier Biome wieder funktionstĂŒchtig bekommen muss. Die Hintergrundstory ist sehr Hollywood und kann getrost ignoriert werden. Wer an den Intrigen und MachtkĂ€mpfen hinter dem Projekt interessiert ist kann natĂŒrlich fleißig die Informationsfetzen im Spiel zusammen suchen und sich ein eigenes Bild machen.

Installation

Leider meinte Jumpstart wirklich nur Win95/Win98, als man das auf die Verpackung drucken ließ. Ab NT ist bereits Schluss. Zum GlĂŒck gibt es Wine. So konnte ich BioSys problemlos unter Linux installieren und starten:

InstallationsCD:

mount /media/cdrom
wine /media/cdrom/setup.exe
umount /media/cdrom

Nun muss Wine noch gesagt werden dass es fĂŒr BioSys ein Win95 vorgaukeln soll:

wine winecfg

Unter Anwendungen fĂŒgen wir eine neue Anwendung hinzu und navigieren im MenĂŒ in den neu erstellen BioSys Ordner (C:/Program Files/Biosys) wo wir BioSys.exe auswĂ€hlen. Als Windowsversion fĂŒr diese Anwendung wĂ€hlen wir Win95. Fertig.

SpielCD (wird zum Spielen benötigt):

mount /media/cdrom
cd /pad/zur/wineinstallation/drive_c/Program\ Files/Biosys/
wine BioSys.exe
umount /media/cdrom

FĂŒr hĂ€ufiges Spielen kann man sich z.b. mit k3b komfortabel ein ISO (Imagedatei) der SpielCD erstellen lassen, welches man dann statt der CD ĂŒber das Loopback Device mounten kann. So muss man nicht immer die CD griffbereit halten.

BioSys ist stellenweise sehr knifflig und kann durchaus frustrierend sein, wenn man das Spiel falsch gestartet hat. SpĂ€testens wenn zum Beispiel das dritte Set Sicherungen durchgebrannt ist macht es einfach keinen Spaß mehr. Wer also wirklich nicht weiter kommt kann einen Blick in Steffen Geislers Walkthrough werfen. Der ist zwar nicht komplett und fehlerfrei aber genĂŒgt völlig um weiter zu helfen falls man in einer Sackgasse gelandet ist.