Glest Hauptmenü Glest ist ein Strategiespiel, dass stark an Warcraft 3 erinnert. Seit einiger Zeit wird das freie OpenSource Spiel auch unter Linux unterstützt. Um es aber zu installieren benötigt es selbst für Linux eine gute Portion Hirnschmalz, wenn man nicht auf den fertigen Loki Installer zurückgreifen mag und das Spiel aus den Quelldateien heraus erstellen möchte. Auf Sourceforge gibt es dazu die benötigten Dateien glest_data und glest_source für Spiel- und Quelldateien.

Nach dem Entpacken wechselt man nun im Sourcenverzeichnis nach mk/linux. Nun fängt der Spaß erst richtig an. Als erstes sind alle Dateien mit dem DOS Zeilenumbruch kodiert. Abhilfe schafft zum Beispiel das Werkzeug hd2u (Hany’s Dos <-> Unix convertor). Hinweis: Es gibt mehrere Programme/Skripte mit dem Namen dos2unix (zum Beispiel aus dem Paket Recode) und die Befehlssyntax kann weitere Parameter erfordern.

cd mk/linux
for i in $(find ./); do dos2unix $i; done

Nun fehlt noch die korrekte Rechtevergabe, um die Skriptdateien auch ausführen zu können. Anschließend kann autogen und configure gestartet werden. Das Projekt selbst lässt sich dann mit jam (anstatt dem üblichen make) bauen.


chmod a+x *.sh
./autogen.sh
./configure
jam

Glest Spiel Magierseite Nach erfolgreicher Übersetzung kann nun die entstandene Binärdatei “glest” zu den restlichen Spieldateien unter glest_game kopiert werden. Nun habe ich noch die (unvollständige) Übersetzung deutsch 2.0.1.zip herunter geladen und die entpackte lng-Datei unter glest_game/data/lang abgespeichert.

Nun folgt der zweite Akt. Glest ließ sich wegen verschiedener Probleme nicht starten. Ein Blick in die glest.ini schafft hoffentlich Abhilfe. Ich habe folgende Probleme gehabt:

Exception: Couldn't set video mode 1024x768 (32bpp 0 stencil 32 depth-buffer). SDL Error is: Couldn't find matching GLX visualglest.ini => DepthBits=24

Exception: Font not found. glest.ini => FontConsole=-adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
glest.ini => FontDisplay=–adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
glest.ini => FontMenu=-adobe-helvetica-medium-r-normal–12-120-75-75-p-67-iso8859-15
(xlsfonts zeigt verfügbare Fonts auf dem System an)

Exception: Unknown sound factory: DirectSound8 glest.ini => FactorySound=OpenAL

Was Hunde an Briefträgern nicht mögen weiß niemand. Der Arzt lachte sich auf jeden Fall scheckig, als ich in die Notaufnahme humpelte. Und ich hatte viel Glück, da meine Wade an der Stelle von vier dicken Stofflagen geschützt war und der Großschnauzer nur ‘ein wenig’ zugeschnappt hatte. Das ganze gab auf jeden Fall einen verdammt unansehlichen Bluterguss und ich durfte die nächsten vier Tage daheim umher humpeln. Herrchen erzählt natürlich die Story vom Pferd und da der Hund nicht angeleint war zickt wohl auch die Versicherung. Dass der Typ ausgerechnet der Bruder vom Ex von meinem Chef seiner Frau ist (Puh!) macht die Sache noch viel lustiger – besonders seit der Hundebesitzer das weiß.

Nicht mein Problem, da die Sache für mich mit der Anzeige erst einmal erledigt ist. Das ganze ist inzwischen gut verheilt. Allerdings sehe ich die Vierbeiner auf meiner Route inzwischen mit anderen Augen – auch wenn die mich eigentlich alle schon kennen. Das ist nämlich offensichtlich kein Argument nach meiner neuen Erfahrung.

Was mich gleich an Lassie vom Nachbarn erinnert. Das ist nämlich ein verdammt aggressives Tierchen, was abends zur Bewachung des Grundstücks in den Garten geschickt wird. Zum Feierabend gegen 20:00 Uhr ist Lassie dann meistens schon auf Patrouille. Leider schlägt das Tier schon an wenn man auf der anderen Straßenseite entlang läuft. In dieser extrem stillen Wohngegend bekommt man bei dem Gebell der Marke “groß und böse” vor Schreck fast einen Infarkt. Ich musste mich auf jeden Fall heute ganze 10 Minuten lang wieder fassen, während ich mir die Zeit mit dem Mobiltelefon vertrieb. Lassie ist jetzt heiser und Herrchen noch einmal aus dem Bett gefallen. Manchmal bin ich eben ein Arsch 😀