…but doesn’t lag.
Ab heute erfreuen wir uns wieder am Single-Dasein. Wie lenken wir uns ab? Richtig, mit viel Schwerttraining und Arbeiten an Pioneers.

In einem Chat wieder auf den Gedanken gebracht kramte ich meine Jagged Alliance 2 CDs wieder aus dem Schrank. Eines der wenigen Spiele, welches bereits vor Jahren auf Linux portiert wurde. Kaufen kann man den Linux Port zum Beispiel auf Linuxland.de. Leider steigt das Spiel auch seit einigen Jahren auf einer aktuellen Installation mit einem Segmentation Fault unmittelbar nach dem Start wieder aus. Grund hierfür ist wohl die Verlinkung auf nicht statische Bibliotheken, welche sich im Lauf der Jahre verändert haben, und nicht mehr mit den ursprünglichen Funktionsaufrufen klar kommen. Eine Lösung dazu fand ich hier. Der verbesserte Installer legt im Zielverzeichnis mitunter ein kleines Script mit der Bezeichnung ja2start an, welches auf eine statische libX11.so.6.2 im Installationsverzeichnis zeigt. Damit ausgerüstet kann Arulco ein weiteres mal befreit werden 🙂

“Sieben”,
nennen wir es. Sieben ist ein richtig schönes Glücksspiel, bei dem es wirklich nur auf Glück ankommt. Kein taktisches Vorgehen oder Bluffen – nur gewinnen oder verlieren.

So funktionierts: Das Spielfeld seht ihr auf der rechten Seite. Als Material eignet sich z.b. ein rundes Stück Leder, welches man bei Bedarf dann auch gleich in ein Säcklein zur Aufbewahrung der zwei Würfel erweitern kann. Das etwa tellergroße Stück Leder sollte besonders in der Mitte, auf der Zahl Sieben, ausreichend Platz für viele Münzen bieten.

Und schon gehts los. Der Beginner würfelt mit zwei Würfeln. Die Augenzahl wird zusammen gezählt und eine Münze auf der entsprechenden Zahl deponiert (Ich empfehle für eine kurze Runde pro Teilnehmer fünf 1-Cent Münzen). Anschließend reicht er die Würfel weiter. Wird nun im Verlauf des Spieles eine Zahl gewürfelt, welche schon mit einer Münze belegt ist, so wird stattdessen die deponierte Münze einkassiert. Der glückliche Spieler muss allerdings unbedingt noch einmal würfeln, da pro Wurfserie wieder eine Münze abgelegt werden muss. Das bedeutet, der glückliche Spieler muss so lange weiterwürfeln, bis er eine eigene Münze auf dem Spielfeld deponieren musste.

Ausnahmen gibt es natürlich auch:

Wird eine 2 gewürfelt (1er Pasch), so darf der glückliche Spieler alle Felder außer der Sieben in der Mitte abräumen. Liegt auf keinem der Felder eine Münze, darf er sich eine beliebige Zahl zum Ablegen einer eigenen Münze aussuchen.

Wird eine 7 gewürfelt, so müssen alle Spieler eine Münze in die Mitte legen, sofern sie dazu noch in der Lage sind. Die 7 kann nicht durch eine weitere 7 geleert werden. Der Stapel in der Mitte wächst also bei jeder 7 rasch an.

Wird eine 12 gewürfelt (6er Pasch), so darf der glückliche Spieler alle Münzen auf dem Spielfeld abräumen – insklusive der 7 in der Mitte. Anschließend würfelt er ein weiteres mal und legt entsprechend eine Münze wieder ab, bevor er die Würfel weiter reicht.

Ehrenrunde: Hat ein Spieler keine Münzen mehr, darf er in jedem Fall noch mindestens einmal würfeln. Kann er sich eine Münze aneignen, geht das Spiel für ihn weiter. Konnte er sich keine neue Münze (oder gar viele Münzen) erspielen, scheidet der Spieler aus. Das Spiel geht unter den restlichen Mitspielern weiter, bis schliesslich alle Münzen bei einem einzigen Spieler gelandet sind (oder nur noch ein Spieler im Spiel ist). Der Gewinner beginnt die nächste Runde – und darf, sofern um Einsatz gespielt wurde, alle Münzen behalten.

Der Conbericht zum Dworken 1 ist fertig. Leider hat es wegen der benötigten Entwicklungszeit der Bilder etwas länger gedauert. Den vollständigen Bericht findet ihr hier.